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Akademische Schlüsselqualifikationen

Was genau mit dem Begriff Akademische Schlüsselqualifikationen (ASQ) gemeint ist, bleibt nicht zuletzt daher diffus, da nicht klar ist was Schlüsselqualifikationen eigentlich sind.

Eine Aufzählung möglicher Schlüsselqualifikationen (manchmal auch neudeutsch als Soft-Skills oder Social Skills bezeichnet) wie etwa bei Wikipedia lässt immer Fragen offen was das denn eigentlich ist Einsatzbereitschaft oder Kommunikationsfähigkeit (Einen ersten Hinweis darauf findet Ihr beim Goethe-Institut).
Man könnte vorsichtig formuliert unter ASQ spezielle, am Arbeitsplatz Hochschule notwendige Kompetenzen verstehen, die aber auch außerhalb des akademischen Rahmens anwendbar sind. Sie sollen daher auch die „Employability“ von HochschulabsolventInnen in außeruniversitären Berufsfeldern stärken. (Zur Diskussion der „Employability“ im Bologna-Prozess siehe den Beitrag von Roland Richter zum Symposium „Bologna und die Folgen für die Hochschulen“ an der Uni Oldenburg.)
Zum Einlesen siehe beispielsweise auch den Spezialbeitrag zu Softskills des Uni-Magazins (Mai 2003) oder die Anleitungen zur Entwicklung von Schlüsselqualifikationen für Studierende der LMU München.
Einige Universitäten und Hochschulen haben wegen der großen Bedeutung der ASQ Zentren für Schlüsselqualifikationen eingerichtet, die sich hauptsächlich an Studierende der neuen gestuften Studiengänge richten z.B. die Uni Freiburg und die Uni Mannheim.
Die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) hat ein Positionspapier zu Schlüsselqualifikationen in BA- und MA-Studiengängen erarbeitet, dessen Standards bei der Akkreditierung von Studiengängen zu Grunde liegen.

Akademische Schlüsselqualifikationen für Promovierende

Im weggefallenen Paragraphen 21 zur DoktorandInnenausbildung im Hochschulrahmengesetz waren die Universitäten aufgefordert worden, DoktorandInnen „forschungsorientierte Studien anzubieten und den Erwerb akademischer Schlüsselqualifikationen zu ermöglichen“. In einige Landeshochschulgesetze ist eine gleiche oder ähnliche Formulierung aufgenommen worden (mehr dazu unter Landeshochschulgesetze). In ihren Empfehlungen zur Struktur der DoktorandInnenausbildung betonen auch Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und Wissenschaftsrat (WR) den Erwerb von akademischen Schlüsselqualifikationen als wichtigen Bestandteil der Promotionsphase.
Interessant ist in diesem Zusammenhang die Stellungnahme zu den Gesetzesvorschlägen (11/2004) (die später verabschiedet wurden) von Gerd Köhler und Claudia Kleinwächter vom Vorstandsbereich Hochschule und Forschung der GEW.


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