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Das Templiner Manifest wirkt IIIIn Hamburg hat die Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der Fraktion der Grün-Alternativen Liste (GAL) in der Hamburgischen Bürgerschaft zum Thema "Traumjob Wissenschaft? Zur Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses an den Hamburger Hochschulen" für Wirbel gesorgt. Der stellvertretende Vorsitzende der GEW Hamburg, Fredrik Dehnerdt, kritisierte das durch die Anfrage zu Tage geförderte "zunehmende Befristungsunwesen" und die "schamlose Ausbeutung" von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Dehnerdt verwies vor allem auf die dramatische Entwicklung in Bezug auf die Befristung der Stellen im Mittelbau: Neun von zehn Kolleginnen und Kollegen (89 Prozent) sind befristet beschäftigt.
Die Fraktionen der Linke haben in den Landtagen Schleswig-Holsteins und Niedersachsens Anträge eingebracht, die zentrale Forderungen des Templiner Manifests aufgreifen. Im Mittelpunkt stehen die Forderungen nach Dauerstellen für Daueraufgaben, Berufsperspektiven jenseits der Professur, einer besseren Absicherung der Promotionsphase und einer familienfreundlichen Hochschule.