/ Bildungsbereiche
/ Wissenschaft
/ Aktuelle Meldungen
/ Archiv
/ 2011
Erklärung der GEW aus Anlass der Katastrophe in JaZugleich sehen wir uns als Bildungsgewerkschaft herausgefordert. Der Geschäftsführende Vorstand der GEW hat daher auf seiner Klausurtagung Mitte März in Fulda eine Erklärung verabschiedet. Wir bekräftigen die bereits 1980 beschlossene Absage der GEW an die Nutzung der Atomkraft. Gleichzeitig rufen wir unsere Kolleginnen und Kollegen in Erziehung und Wissenschaft auf, sich ihrer Verantwortung zu stellen.
In besonderer Weise sind unsere Kolleginnen und Kollegen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefordert: nicht nur im Sinne einer kritischen Auseinandersetzung mit den Gefahren der Atomkraft in der Lehre, sondern auch im Sinne der Verantwortung von Forscherinnen und Forschern für die Folgen ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Kapitel 12 des wissenschaftspolitischen Programms der GEW ("Forschung als gesellschaftliche Aufgabe transparent gestalten") ist vor diesem Hintergrund aktueller denn je.
Erklärung des Geschäftsführenden Vorstands der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) aus Anlass der Erdbeben-, Tsunami- und Atomkatastrophe in Japan
Fulda, 17. März 2011