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Tagungen/WorkshopsDie GEW will ExpertInnen aus dem beruflichen Bereich (berufsbildende Schulen und betriebliche Ausbildung) und aus dem Hochschulbereich miteinander ins Gespräch bringen.
Gewerkschaftliches Ziel ist, dass die traditionell bestehende Kluft zwischen allgemeiner Bildung und beruflicher Bildung überwunden wird und die Entscheidung, nach dem Abschluss einer beruflichen Ausbildung ein Studium zu beginnen, selbstverständlicher wird. "Bildungswege öffnen“ wird im Gewerkschaftstagsbeschluss 2009 gefordert. Dazu reicht nicht allein die formal-rechtliche Öffnung der Hochschulen für AbsolventInnen der beruflichen Bildung. Berufliche Bildung bedarf einer Aufwertung und einer Überprüfung des althergebrachten Verständnisses von Bildung zum einen und der entsprechenden Bildungspraxis in den Hochschulen wie auch in der beruflichen Bildung zum anderen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei einschließlich der Verpflegung. Für Fahrt und eventuelle Unterkunft müssen die Kosten selbst getragen werden.
Dr. Stephanie Odenwald
Leiterin des Organisationsbereichs Berufliche Bildung und Weiterbildung
Dr. Andreas Keller
Leiter des Organisationsbereichs Hochschule und Forschung
Anmeldeschluss ist der 16. März 2012.
Info und Anmeldung:
GEW-Hauptvorstand
Christine Sturm
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt am Main
Tel. 069/78973-309 bzw. -326
Fax 069/78973-103
"Wie anders? Wie gleich? Perspektiven der Fachhochschulen im tertiären Bildungssystem"
9. März 2012, Hochschulzentrum Fulda Transfer
"Gleichwertig, aber andersartig" – auf diesen Begriff wird das Verhältnis der Fachhochschulen zu den Universitäten heute gebracht. Mit seinen "Empfehlungen zur Rolle der Fachhochschulen im Hochschulsystem" (Juni 2010) sowie "zur Differenzierung der Hochschulen" (November 2010) hat der Wissenschaftsrat wichtige Impulse zur Neuordnung des tertiären Bildungssystems gegeben. Die Bildungsgewerkschaft GEW nimmt dies zum Anlass, am 9. März 2012 in Zusammenarbeit mit der Hochschule Fulda in Fulda die Tagung "Wie anders? Wie gleich? Perspektiven der Fachhochschulen im tertiären Bildungssystem" durchzuführen.
In Fulda möchte wir mit Ihnen die Frage diskutieren, welche Perspektiven die Fachhochschulen im Zuge der Weiterentwicklung des Hochschulsystems haben. Zwei weitere Schwerpunkte sollen auf der Tagung gesetzt werden. Welche Wege zur Promotion stehen Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen offen? Und: Wie steht es um die Beschäftigungsbedingungen und Karrierewege der an den Fachhochschulen beschäftigten Kolleginnen und Kollegen, wie aufgabenadäquat ist die Personalstruktur der Fachhochschulen ausgestaltet?
Referentinnen und Referenten sind Franziska Günauer (GEW-Projektgruppe Doktorandinnen und Doktoranden), Dr. Andreas Keller (Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der GEW), Prof. Dr. Karim Khakzar (Präsident der Hochschule Fulda), Erik Marqardt (Vorstandsmitglied des freien zusammenschlusses von studentInnenschaften), Katja Richter (Promotionsbeauftragte der Hochschule Fulda), Prof. Dr. Michael Stawicki (Präsident der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg), Bernadette Stolle (Vorsitzende des Personalrats für das wissenschaftliche und künstlerische Personal der Fachhochschule Südwestfalen) und Dr. Torsten Wilhelmy (Geschäftsstelle des Wissenschaftsrats).
Zur dieser Fachtagung lädt Sie die GEW gemeinsam mit dem Präsidenten der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Karim Khakzar, herzlich ein. Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.
Kontakt:
GEW-Hauptvorstand
Vorstandsbereich Hochschule und Forschung
Andrea Vath
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt am Main
Tel.: 069/78973315
Fax: 069/78973103
Die Master-Frage
Wie frei ist der Übergang vom Bachelor- ins Masterstudium?
Donnerstag, 14. April 2011
Aquino Tagungszentrum, Hannoversche Str. 5b, 10115 Berlin
"Der Übergang vom Bachelor zum Master muss problemlos möglich sein. Studierende sollten selbst entscheiden können, ob sie einen Master machen wollen oder nicht." Das waren die Worte von Bundesbildungsministerin Annette Schavan im Juli 2009 – unter dem Eindruck des Bildungsstreiks, in dem sich Studierende und Hochschulbeschäftigte für einen Kurswechsel im Bologna-Prozess, u. a. durch einen freien Zugang zum Masterstudium, stark gemacht hatten.
Zwei Jahre später sehen sich Bachelorabsolventinnen und
Bachelorabsolventen, die ein Masterstudium anstreben, mit massiven Zugangshürden konfrontiert. Die Strukturvorgaben der Kultusministerkonferenz sehen nach wie vor "besondere Zugangsvoraussetzungen" für das Masterstudium vor. Hinzu kommen Kapazitätsengpässe – etliche Hochschulen haben auch in Masterstudiengängen den Numerus clausus verhängt. Das dürfte erst der Anfang sein: Die erste große Welle von Bachelorabsolventinnen und -absolventen dürfte ab Herbst 2011 in die Masterstudiengänge strömen. Darauf sind die Hochschulen nicht vorbereitet.
Die Bildungsgewerkschaft GEW möchte es genau wissen. Könnte der Deutsche Bundestag den freien Zugang zum Masterstudium gesetzlich garantieren? Mit der wissenschaftlichen Untersuchung dieser Frage haben wir Rechtsanwalt Wilhelm Achelpöhler beauftragt. Die Ergebnisse seines Rechtsgutachtens und die Vorschläge der GEW zur Lösung der Master-Frage möchten wir am 14. April 2011 diskutieren.
Kontakt:
GEW-Hauptvorstand
Vorstandsbereich Hochschule und Forschung
Andrea Vath
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt a. M.
Tel. 069/78973-315