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Nicht nachlassen, sondern nachlegen!Der Bericht vom Follow-up-Kongress zum Templiner Manifest "Gute Forschung und Lehre – gute Arbeit: Zwei Seiten einer Medaille" zeigt auch eine Reihe schöner Fotos vom Kongress, die in Berlin vorgestellten Präsentationen stehen als Downloads zur Verfügung.
Zum Start der Tarifrunde 2011 für den öffentlichen Dienst der Länder hat die GEW zwei Kurzfilme produziert. Wie trägt die Bildungsgewerkschaft GEW die Impulse des Templiner Manifests in die Tarifverhandlungen? Darüber informiert ein Film mit vielen Eindrücken vom Follow-up-Kongress zum Templiner Manifest am 21. Januar in Berlin.
"Alles beginnt mit guter Bildung" – das ist die Botschaft eines weiteren Videoclips, der richtig Lust auf Bildung und die GEW macht.
Von der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder 2011 sind auch die Beschäftigten an Hochschulen betroffen. Vergangene Woche hat die GEW gemeinsam mit ver.di, GdP und dbb-Tarifunion die Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) aufgenommen. Über die Forderungen der Gewerkschaften für die Kolleginnen und Kollegen an Hochschulen informiert ein aktuelles GEW-Tarifinfo.
Der Deutsche Bundestag hat sich am 20. Januar 2011 – am Vorabend des Follow-up-Kongresses zum Templiner Manifest – mit den Karrierewegen in der Wissenschaft und der Situation junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler befasst. Der Termin war kein Zufall: Beim GEW-Kongress am 21. Januar waren Abgeordnete aus allen fünf Bundestagsfraktionen vertreten. Ernst-Dieter Rossmann (SPD) unterzeichnete noch vor Ort das Templiner Manifest, Krista Sager (Bündnis 90/Die Grünen) folgte 14 Tage später, Petra Sitte (Die Linke) gehörte bereits zu den Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichnern. Aber auch Stefan Kaufmann (CDU/CSU) und Martin Neumann (FDP) sagten in vielen Punkten Unterstützung zu, u. a. eine Überprüfung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Während wir beim GEW-Kongress in Berlin eine Live-Debatte erlebten, gaben die Abgeordneten am Vortag im Bundestag ihre Reden zu Protokoll. Grundlage der Debatte waren je ein Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke. Wer sich diese beiden Anträge anschaut, wird viele unserer Forderungen wiederfinden – das Templiner Manifest wirkt!
Bereits auf GEW-Wissenschaftskonferenz "Traumjob Wissenschaft" im September 2010 in Templin wollten wir die Ergebnisse der Evaluation des Wissenschaftzeitvertragsgesetzes diskutieren, aber der Bericht lag noch nicht vor. Mit der Evaluation hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die HIS – Hochschulinformationssystem GmbH in Hannover beauftragt. Zwischenzeitlich wurde der Evaluationsbericht vom BMBF für Ende 2010, im Dezember dann für Anfang 2011 angekündigt. Der Bericht liegt immer noch nicht vor, sondern wird von Bundesbildungsministerin Annette Schavan unter Verschluss gehalten. Sind die Ergebnisse so unangenehm? Die GEW möchte es genau wissen und fordert Frau Schavan daher auf, die Ergebnisse der Untersuchung unverzüglich zu veröffentlichen. Sobald diese vorliegen, werden wir darüber informieren. Da alle Bundestagsfraktionen eine Überprüfung des Gesetzes angekündigt haben, rechnen wir mit einer neuen Debatte über das Gesetz und die Befristungspraxis an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, in die wir uns dann – mit dem Rückenwind der Templiner-Manifest-Bewegung – kräftig einmischen werden.
"Promotion im Brennpunkt" – unter diesem Blickwinkel ist eine neue GEW-Broschüre erschienen, die Reformvorschläge der Doktorandinnen und Doktoranden in der Bildungsgewerkschaft GEW zur Reform der Promotionsphase in der Hochschullaufbahn dokumentiert. Erarbeitet wurden diese Positionen für den Status der Promovierenden, für den Zugang zur Promotion und für die Einrichtung von Graduiertenzentren von der GEW-Projektgruppe Doktorandinnen und Doktoranden (PG Dok). Die Projektgruppe stellt online ein Kontaktformular für alle bereit, die weitere Informationen wünschen oder sogar in der Gruppe mitarbeiten möchten.
Getreu dieser Devise wird sich die Bildungsgewerkschaft GEW weiter für die Reform von Personalstruktur und Berufswegen in der Wissenschaft engagieren und ihre MItglieder auf dem Laufenden halten. Noch nie waren Veränderungen so greifbar wie heute!
Wir freuen uns über Rückmeldungen und Anregungen. Außerdem sind auch die für Hochschule und Forschung verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen in den Landesverbänden der GEW jederzeit ansprechbar.
Auf vielfache Nachfrage: GEW-Mitglied werden ist ganz einfach!
Die GEW führt weiter vor Ort Informations- und Diskussionveranstaltungen zum Templiner Manifest durch. Für das Sommersemester 2011 liegen bereits weitere Anfragen vor. Möchte auch Sie an Ihrer Hochschule oder Forschungseinrichtungen die zehn Eckpunkte des Templiner Manifests diskutieren? Wir freuen uns auf Ihre Einladung!
Und nicht vergessen: Das Templiner Manifest kann weiter unterzeichnet werden, wir sind schon fast 6.000!


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